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Beiträge aus der Kategorie ‘Großbritannien’

Double Room with a view. Metropolitan by Como in London – der Duft eines Hotels und die Wanne von U2

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Ein Paar auf Reisen: Doppelzimmer mit Blick auf den Hyde-Park – vom „Hotel Metropolitan“

Ein Hotelportrait von Susanne Baade (Fotos) und Dirk Lehmann (Text)

Nein, eine Ikone der Architektur ist das „Metropolitan“ nicht. Zwischen dem erhabenen „Four Seasons“ und dem riesigen „Hilton“ fällt es kaum auf, unser Hotel in Londons Old Park Lane. Schön liegt die schmale Straße zwischen Green und Hyde Park. Schon deshalb lohnt es sich, das Metropolitan zu erlaufen (hej, gibt es einen Blog „Hotels für Fußgänger“?). Und obwohl das Gebäude keine Schönheit ist, haben wir es sofort identifiziert: die klare unprätentiöse Fassade, heller Sandstein, bläuliche Fenster, ein weiß gerahmter Eingang, in dem ein Mann im schwarzen Anzug mit blauem Hemd steht (eben nicht in Fantasie-Uniform), er grüßt freundlich. Was uns dann aber in dem Moment, in dem wir das Metropolitan betreten, völlig überwältigt, ist dessen Duft. Weiterlesen

Großbritannien: Brighton – Stadt der Comedians und Bühne der Selbstdarsteller

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Ein Paar auf Reisen: Picknick im Park am „Royal Pavillon“, dem Partypalast von König Georg IV.

Ein Reisebericht aus Brighton von Susanne Baade (Fotos) und Dirk Lehmann (Text)

Wir sind nach Brighton gereist, um dem Spirit dieser Stadt nachzuspüren: Was zieht Kreative und Köche, Lebenskünstler und Lebensgestalter in das Seebad. Wer sind sie? Was tun sie? Was treibt sie an? Wir haben Menschen getroffen, die diese Stadt prägen wollen und präsentieren in vier Teilen das Lebensgefühl der Brightonians. Teil IV: Bühnen.

Auf der Bühne steht er mit weiß angemaltem Gesicht. Eine Mütze auf dem Kopf, aus der ein seltsamer Stiel ragt. Damit sieht es noch bizarrer aus, wenn Laurie, der Komödiant aus Brighton, seine bösen Geschichten erzählt von einer Kindheit in einer walisischen Kleinstadt. Von den seltsamen Menschen, denen er begegnet… Und plötzlich wird der junge Mann zu einem der anderen. Auf seinem weißen Gesicht materialisiert sich ein fremdes Antlitz. Ein in die Mütze eingebauter Mini-Beamer projiziert eine kurze Filmszene auf das Gesicht des Mimen. Der Stand-Up-Comedian als stehende Leindwand. Ein kurzer, verblüffender Dialog zwischen realer und Film-Person. Das Publikum ist begeistert. Weiterlesen

Großbritannien: Brighton – Englands greenest City

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Ein Paar in Brighton: Wir sehen Kinder am Strand fliegen und Korbstühle im Stadtteil Hove

Ein Reisebericht aus Brighton von Susanne Baade (Fotos) und Dirk Lehmann (Text)

Wir sind nach Brighton gereist, um dem Spirit dieser Stadt nachzuspüren: Was zieht Kreative und Köche, Lebenskünstler und Lebensgestalter in das Seebad. Wer sind sie? Was tun sie? Was treibt sie an? Wir haben Menschen getroffen, die diese Stadt prägen wollen und präsentieren in vier Teilen das Lebensgefühl der Brightonians. Teil III: Gärten.

„It is very fluffy“, sagt Claire und beschreibt mit diesem Wort den Geschmack der Hagebutte einer japanese rose, deutsch auch Kartoffelrose, die wild in einer Hecke wachsen. Flaffie, mit einem weichen offenen „a“, könnte auch der Name eines Haustiers sein, das Wort bedeutet so viel wie pelzig, weich. Und süß schmecke die Frucht auch, ergänzt Claire, macht dabei aber ein Gesicht wie Sauerbier. Man müsse allerdings die Kerne ausspucken. Gar nicht so leicht bei einer Frucht, die vor allem aus Kernen zu bestehen scheint.

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Exkursion in die Naschbarschaft: Am Parkplatz einer Grünanlage treffen wir Claire

Ein Paar auf Reisen erkundet Brighton. Jetzt sind wir unterwegs in einer Grünanlage am Stadtrand von Hove, der Zwillingsgemeinde Brightons. Spaziergänger führen ihre Hunde aus, Kinder spielen in den Büschen, und auf einem Rasenplatz jagen zwei Fußballmannschaften dem Ball hinterher, wir hören die Trillerpfeife des Schiris. Seltsamerweise liegt zwischen Bäumen und Hecken ein großer Supermarkt, in Einkaufswagen werden Lebensmittel zu den parkenden Autos gekarrt. Verglichen damit gehen wir einer fast subversiven Tätigkeit nach. Weiterlesen

Großbritannien: Brighton – das neue England an der London Road

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Ein Paar auf Reisen: Aus dem New England House blickt man auf Old Brighton mit Eisenbahnviadukt

Ein Reisebericht aus Brighton von Susanne Baade (Fotos) und Dirk Lehmann (Text)

Wir sind nach Brighton gereist, um dem Spirit dieser Stadt nachzuspüren: Was zieht Kreative und Köche, Lebenskünstler und Lebensgestalter in das Seebad. Wer sind sie? Was tun sie? Was treibt sie an? Wir haben Menschen getroffen, die diese Stadt prägen wollen und präsentieren in vier Teilen das Lebensgefühl der Brightonians. Teil II: Aufbruch.

Unsere Neugier auf das neue Brighton führt uns zum Hintereingang eines 60er-Jahre-Hochhauses. Sieht nicht so sexy aus. Die Gegend ist auch nicht wirklich prickelnd. Und wir fragen uns: Muss das sein? Man könnte so ein Stadtportrait auch mit bekannten Sehenswürdigkeiten füllen, man beschreibt den verrückten Palast von Prinz George, läuft durch die von edlen Shops und guten Restaurants gesäumten Gassen des Stadtteils The Lanes und weiter in das von cooleren Shops und vor allem vegetarischen Restaurants geprägte Viertel der North Lanes. Dann noch eine Comedy-Show im Dome, ein Bier in einem feisten Pub. Mehr braucht es nicht. Weiterlesen

Großbritannien: Brighton – kleine Metropole und big Show an der Seaside

Brighton_Strand_Riesenrad_pushresetBrighton_Pier_Schriftzug_pushresetBright Lights, bright City: Im Herbst ist Brighton ein feines Reiseziel für aufgeschlossene Paare

Ein Reisebericht aus Brighton von Susanne Baade (Fotos) und Dirk Lehmann (Text)

Wir sind nach Brighton gereist, um dem Spirit dieser Stadt nachzuspüren: Was zieht Kreative und Köche, Lebenskünstler und Lebensgestalter in das Seebad. Wer sind sie? Was tun sie? Was treibt sie an? Wir haben Menschen getroffen, die diese Stadt prägen wollen und präsentieren in vier Teilen das Lebensgefühl der Brightonians. Teil I: Meer.

Die Stimmen kommen von unten. Ein Rufen, eine Antwort, ein schneller, kaum verständlicher Dialog, lautes Lachen, und dann steigt Zigarettenrauch zwischen unseren Füßen auf. Erst als wir durch die Fugen im Boden der Pier sehen, erkennen wir die beiden Arbeiter. Sie hängen an Klettergurten im Ständerwerk und reparieren mit Schweißgeräten die Ikone dieser Stadt. Unter ihnen rollt träge die See gegen den Strand aus dicken Kieselsteinen. Läuft das Wasser zurück, klingt das Rieseln wie Applaus. Weiterlesen