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Die Paar-Dialoge: „Lass uns doch am Wochenende zelten gehen…“

Sie sagt. Er sagt.

Wenn Paare reisen, erleben sie die Unterschiede zwischen Mann und Frau viel intensiver als im Alltag. Und oft bündelt sich in wenigen Sätzen, wie verschieden sie eigentlich sind – SIE und ER. Wir haben einige unserer Lieblings-Dialoge aufgeschrieben.

Reise-Dialog Nr. 13: Wenn ER zelten will und SIE leider ständig friert…

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Morgens am Frühstückstisch, einzelne Sonnenstrahlen fallen durch die dunklen Wolken in die Küche. Dirk blickt von seinem Kaffee auf…

 

ER: „Es wird Frühling. Wir könnten am Wochenende wandern gehen.“

SIE: „Oh, schöne Idee. Wo wollen wir hin?“

ER: „Ich dachte an den Harz. Wir nehmen unser Zelt mit und machen ein wenig Abenteuer-Urlaub – und zelten wild.“

SIE: „Im Wald?“

ER: „Ja. Es ist zwar verboten, ich glaube jedoch nicht, dass das schon jemand kontrolliert.“

SIE: „Aber nachts ist es noch ziemlich kalt…“

ER: „Was zierst du dich so? Wir haben sogar in Kanada gezeltet – bei sommerlichen Temperaturen von 2 Grad. Zudem gab es auf dem Campground im Waterton Lakes Nationalpark nicht nur eine Puma-, sondern auch eine Bärenwarnung!“

SIE: „Ich weiß. Aber da hatten wir keine Alternative. Außerdem, hättest du mir das alles vorher gesagt, vielleicht hätte ich es mir doch anders überlegt …“

ER: „Nachher hast du dich toll gefühlt.“

SIE: „Stimmt. Ich habe mit dir im Nieselregen gefrühstückt. Das war romantisch …“

ER: „Verarschen kann ich mich allein.“

SIE: „Du musst zugeben, dass es ein Unterschied ist, ob man während einer Outdoor-Reise Härten erlebt, oder ob man sich aufmacht, im Harz wild zu campen.“

ER: „Aber Camping ist im Harz – und hier eines der Lieblingswörter unserer Kanzlerin – alternativlos. Erinnere dich bitte, als wir zuletzt da waren: Wir hatten eine tolle Wanderung auf dem Hexenstieg, aber für 80 Euro in einer Art Schrankwand übernachtet. Wir haben in einem Restaurant Spaghetti mit Tomatenmark-Sauce vorgesetzt bekommen, die waren schlechter als jedes Fertiggericht, und der Kellner hat uns rausgeworfen, als wir ihm empfahlen, Rach-den-Restauranttester anzurufen. Das kriegen wir mit jedem Campingkocher besser hin: Wir machen uns eine leckere Trekking-Mahlzeit warm, trinken Wein aus unserer Outdoor-Falt-Flasche und kuscheln uns in die Daunenschlafsäcke.“

SIE: „Stimmt, das Hotel war furchtbar. Vielleicht ist deine Zelttour-Idee gar nicht so schlecht. Zudem gibt es im Harz keine Bären, die uns nachts aus dem Zelt zerren könnten… Wie warm soll es denn werden?“

ER: „Och, fast 20 Grad.“

SIE: „Und nachts?“

ER: „Was, bitte?“

SIE: „Komm, tu jetzt nicht so, als würdest du mich nicht hören. Welche Nachttemperaturen werden erwartet?“

ER: „2 Grad.“

SIE: „Du kannst sooo doof sein …“

 

  1. Hat dies auf Campen in Gärten rebloggt.

    5. Mai 2014

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